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Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen erzielt. Hartmut Meine: "Die Arbeitgeber haben eingelenkt und die Protestfahne wieder eingerollt"

Hannover - Für die rund 75.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen konnte am heutigen Freitag ein Tarifergebnis erzielt werden. "Die Arbeitgeber haben auch in Niedersachsen eingelenkt und die Protestfahne wieder eingerollt. Offensichtlich hat sie die Ankündigung von weiteren flächendeckenden Warnstreiks und die angekündigte Urabstimmung zur Einsicht gebracht, das Tarifergebnis aus Baden-Württemberg zu akzeptieren", so Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

IG Metall: Tarifergebnis ist wichtiger Schritt zur Gestaltung der Arbeitswelt und stabilisiert die Konjunktur

Böblingen - Die IG Metall hat den Tarifabschluss für die 800.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg als zukunftsweisend bezeichnet: "Mit dem heutigen Tarifergebnis stabilisieren wir die Konjunktur in Deutschland. Es ist gleichzeitig ein wichtiger Schritt zur Gestaltung der Arbeitswelt", sagte Detlef Wetzel, Erster Vorsitzender der IG Metall, am Dienstag in Böblingen. Mit der Entgelterhöhung von 3,4 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten und einer Einmalzahlung von 150 Euro für drei Monate sichere die IG Metall den Belegschaften eine deutliche Reallohnsteigerung, erklärte Wetzel.

ME und VW: Metaller zeigen Stärke

In den Parallel laufenden Tarifkonflikten bei Volkswagen sowie der Metall- und Elektroindustrie haben die Beschäftigten am Dienstag ihre gemeinsame Kampfkraft unter Beweis gestellt.

3. Tarifverhandlung ergebnislos - IG Metall kündigt Ausweitung der Warnstreiks an

Hannover - Die dritte Tarifverhandlung für die 75.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen wurde am heutigen Freitag erneut ohne Ergebnis vertagt. Die vierte Tarifverhandlung findet am 27. Februar in Hannover statt. Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, übte deutliche Kritik am Verhalten der Arbeitgeber: "Anstatt konstruktiv zu verhandeln, mauern sich die Arbeitgeber weiterhin ein. Bewegt haben sie sich nicht, lediglich altbekanntes wiederholt. Um sie aus ihrer Trägheit herauszuholen, werden wir jetzt mit Großaktionen antworten und den Druck massiv erhöhen."

Zweite Tarifverhandlung mit Volkswagen: Mickriges Angebot der Fläche wird von Volkswagen lediglich abgekupfert

Hannover – Die zweite Tarifverhandlung für die rund 115.000 Beschäftigten der Volkswagen AG und der Financial Services ist am heutigen Donnerstag erneut ohne Ergebnis vertagt worden. Ein weiterer Verhandlungstermin im Februar, wurde von Volkswagen abgelehnt. Jetzt soll ein dritter Verhandlungstermin Anfang März gefunden werden.



 
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