

Gegen die Politik der Bundesregierung protestierten heute auf dem Braunschweiger Burgplatz über 2.500 Menschen. Die einhellige Forderung: "Das Sparpaket muss weg!" Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, ging als Hauptredner hart mit der Bundesregierung ins Gericht und kritisiere deren unsoziale Politik scharf. Er betonte: "Gerecht geht anders! Die Ärmeren sollen Abstriche machen, damit die Vermögen der Reichen nicht geschmälert werden", attackierte Bsirske die Sozial- und Steuerpolitik der Bundesregierung.
Nach einem gewaltsamem Angriff von Neonazis auf das Falken-Jugendzentrum SUB im Magniviertel bekunden Detlef Kunkel und Eva Stassek im Namen der IG Metall Braunschweig ihre Solidarität mit den Angegriffenen.
Der Siemens-Konzern hat überraschend mitgeteilt, dass die Verkehrstechnik-Sparte "Mobility", zu der das Braunschweiger Werk gehört, künftig von Berlin aus gesteuert werden soll. Der Betriebsrat wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Berlin wird in Zukunft der Hauptsitz der Mobility Division sein. Der Umzug beginnt noch in diesem Monat und soll bis September abgeschlossen sein. Betroffen sind ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon ca. 11 Führungskräfte.
Delegiertenversammlung der IG Metall Braunschweig: Angesichts der im März bevorstehenden Betriebsratswahlen machte Detlef Kunkel, erster Bevollmächtigter der IG Metall Braunschweig, deutlich, wie wichtig es gerade angesichts der Wirtschaftskrise sei, Betriebsräte zu wählen, hinter denen eine starke Gewerkschaft stehe. Kunkel: "Wir brauchen durchsetzungsfähige Betriebsräte, um Beschäftigung zu sichern und fair zu gestalten. Nur so kann es uns gelingen, für Jung und Alt eine gerechte Zukunft zu eröffnen. Die gerade vereinbarte Beschäftigungssicherung bis 2014 bei Volkswagen beweist, was eine starke Gewerkschaft mit der entsprechenden betrieblichen Verankerung erreichen kann."