29.04.2012 - Klägliche 3 Prozent für 14 Monate: Das Magerangebot der Arbeitgeber für die Metall- und Eleketroindustrie treibt die Beschäftigten auf die Straße. In mehreren Betrieben in Niedersachsen hat es deshalb direkt nach dem Ende der Friedenspflicht Mitternachtswarnstreiks gegeben, an denen sich insgesamt rund 500 Beschäftigte beteiligten.
Der IG Metall Vorstand bringt als betriebspolitische Handlungshilfe die Broschüre "Anpacken statt abwarten! Mit "besser statt billiger-Strategien" Beschäftigung und gute Arbeit sichern" heraus. Darin schildern Kolleginnen und Kollegen viele Praxisbeispiele, die wiederum anderen Betriebsrätinnen und Betriebsräten Mut machen sollen, "besser statt billiger" im Betrieb anzupacken und durchzusetzen.
Am 30. September wird die IG Metall in Hannover mit einer Menschenkette für Ausbildung, Studium und Übernahme von Ausgebildeten in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ein Zeichen setzen.
Rund 30 Betriebsrätinnen und Betriebsräte aus Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg berieten am 26. August im Gewerkschaftshaus Salzgitter über "Innovationsprozesse und die Handhabung von Produktionssystemen als Herausforderung für die betriebliche Interessenvertretung" im Rahmen eines Qualifizierungsworkshops zur innovativen Betriebsratsarbeit.
Das nächste Treffen des Betriebsräte-Netzwerkes findet am 26.8. von 9.00 - 16.30 in Salzgitter statt. Das Thema lautet "Innovationsprozesse und Produktionssysteme als Herausforderung für die betriebliche Interessenvertretung".